Un film original sur le thème assez classique de l'entrée d'une jeune femme dans l'âge adulte, traité cette fois selon les codes du film horrifique façon Cronenberg ou Claire Denis dans Trouble every day.
L'interprétation de Garance Marillier est fantastique et le film bien plus subtil qu'il n'y paraît au premier abord , tant dans le propos que dans la mise en scène, un petit grignotage mettant le spectateur bien plus mal à l'aise que des flots d'hémoglobine...
Pour les germanistes, une petite interview donnée par Carolyn Genzkow, qui joue le rôle principal dans Der Nachtmahr, nous avons hâte de la rencontrer vendredi prochain...
Schon 2011 bekam Carolyn
Genzkow den Grimme-Preis, jetzt spielt sie in „Der Nachtmahr“. Von der jungen
Schauspielerin wird man noch hören
Quelle: Getty Images
Mit zehn drehte sie den ersten Werbespot, mit elf den ersten Film. Bislang spielte Carolyn Genzkow meist den
braven Teenager. In „Der Nachtmahr“ zeigt sie nun eine ganz andere Seite von
sich.
(…) Seit dieser Woche ist sie in ihrer ersten Kino-Hauptrolle
zu sehen. In „Der Nachtmahr“ spielt sie ein
Mädchen namens Antonia, das Angst hat. Davor, uncool zu sein, hässlich gar,
allein und isoliert. Typische Sorgen einer 17-Jährigen, die kurz vor dem Abitur
steht, unglücklich verliebt ist, mit den Eltern streitet. Antonias Ängste werden wahr, aber
anders als gedacht. In der elterlichen Küche entdeckt sie eines Nachts, nach
einer besonders exzessiven Party, etwas, das so widerwärtig ist, dass sie weder
wegschauen noch -laufen kann. Es ist ein Wesen zwischen Alien, Greis und
Embryo. Dieses „Es“ kauert vor dem
Kühlschrank, und hat eine Riesensauerei angerichtet. Zerschlagene Eier,
aufgerissene Joghurtbecher und mittendrin dieses Monster, das frisst, rülpst
und seltsame Geräusche macht. Antonia, genannt Toni, einzige Tochter einer
wohlsituierten Familie, bricht ohnmächtig zusammen.
„Jeder von uns hat seinen Nachtmahr
in sich“
„Mystery-Drama“ nennt der
Regisseur mit dem Künstlernamen Akiz seinen Film. Die Low-Budget-Produktion
(Etat: 100.000 Euro) ist viel gelobt worden. Wegen Bildern, die lange im
Gedächtnis bleiben, und einer Hauptdarstellerin, die ihre Rolle mit
zerbrechlichem Stolz verkörpert. Sie sei die einzige gewesen, die mit der
Monsterpuppe spielen konnte, als hätte sie ein reales Wesen vor sich, sagt Akiz
über Carolyn Genzkow. (…)
Carolyn Genzkow bei der Premiere des Films "Der
Nachtmahr" in Berlin
Quelle: dpa
Die besorgten Eltern ziehen einen
Psychologen hinzu, die Lage droht zu eskalieren. Was aber ist das alles? Der
Ausbruch einer Psychose? Ein Drogentrip? Eine Art Coming of Age, ein
jugendlicher Entwicklungsroman, in dem die pubertierende Heldin zu sich selbst
findet? Carolyn Genzkow will es nicht verraten. Der Zuschauer komme schon
allein auf gute Ideen, sagt sie. Gerade diese Offenheit habe ihr an
dem Drehbuch von Akiz gut gefallen. „Jeder von uns hat seinen Nachtmahr in
sich“, glaubt Genzkow. „Es sind die Dinge, die nicht unserem Selbstbild
entsprechen.“ (…)
Mit sieben Jahren auf der Straße
entdeckt
So wird die Kreatur auch zum
Sinnbild dessen, was junge Erwachsene vielleicht am meisten fürchten:
Außenseiter zu sein. (…) „Wir alle kämpfen ja permanent
darum, uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind“, sagt sie. „Dabei suchen wir
doch noch unsere Orientierung. Es gibt so viele Identitäten, so viele
Möglichkeiten – welche davon nimmt man?“ Carolyn Genzkow, so viel ist klar, hat
ihre Möglichkeiten schon früh erkannt und genutzt. (…) Sie gab das brave Mädchenin Familienserien
wie „Tierärztin Dr. Martin“, „Der Bergdoktor“. Dann spielte sie in der ZDF-Reihe
„Frühling“ mit sehenswerter Bockigkeit die pubertierende Tochter
von Familienhelferin Katja Baumann, verkörpert von Simone Thomalla. Den Durchbruch ins ernste Schauspielfach aber, den hätte manch einer ihr
nicht unbedingt zugetraut. Regisseurin Aelrun Goette war es, die mehr in
Carolyn Genzkow sah als das kleine Mädchen mit dem schmalen, ausdrucksstarken
Gesicht. Sie führte die Autodidaktin, die keine Schauspielschule absolviert hat, durch
„Keine Angst“, einen Film, der von Jugendlichen am Rande der Gesellschaft
handelt. Für ihre, wie sie selbst sagt, „bisher schwerste Rolle“ bekam Genzkow
den Deutschen Fernsehpreis als „Bestes Nachwuchstalent“, 2011 dann, als
Ensemblemitglied, erhielt sie den Grimme-Preis. „Ich neige zu abgründigen Rollen. Junkies, Magersüchtige, Mörderinnen“,
sagte sie damals, mit gerade einmal 18 Jahren. Wie ihr das gelingt? „Ich
überlege mir, wo die Parallelen zwischen mir und der Rolle sind, wo man die
Abgründe in sich findet.“ Ein herausforderndes Drehbuch ist ihr wichtig. Immer wieder arbeitet sie
auch in kleinen Produktionen, für die sie wenig oder keine Gage, aber viel Lob
bekommt, so wie in „Der Nachtmahr“. Den dunklen Charakteren bleibt sie dabei
treu. Davon zeugen Gastspiele in zahlreichen TV-Kriminalfilmen, nicht zuletzt
im Berliner „Tatort“, in dem Genzkow bereits fester Teil des Ermittler-Teams um
Mark Waschke und Meret Becker ist.
Das Reizvolle an der Schauspielerei
(…) Damals, nach dem Gewinn des Grimme-Preises nahm sie sich erst einmal eine
Auszeit und reiste nach Tansania, um dort ein Praktikum zu machen, als eine Art
„Reality Check“. In Afrika ist sie davor schon einmal gewesen, gleich nach dem
Abitur hat sie in einem Waisenhaus gearbeitet. Neben der Arbeit als Schauspielerin hat sie noch ein Studium abgeschlossen.
Einen Bachelor in Psychologie, gerade erst absolviert und „in der
Regelstudienzeit geschafft“, sagt sie stolz. Sie will Menschen verstehen, was
sie umtreibt, aber auch was sie plagt – das reizt sie an der Schauspielerei,
aber auch an der akademischen Analyse. Wie schafft sie das alles, schon allein zeitlich? Die Antwort klingt
entschlossen. „Ich mag es nicht, wenn mein Kopf sich langweilt. Und ich wollte
nicht, dass nach der Schule ein Punkt kommt, an dem ich mir kein Wissen mehr
aneigne. Außerdem habe ich es gelernt, sehr organisiert zu sein“, sagt die
Frau, die bereits als Kind viele Termine hatte. Sie wirkt in diesem Moment wie
eine, die zu schnell erwachsen wurde.
Der Nachtmahr étonne et désarçonne le spectateur qui aime qu'on lui raconte une histoire avec un début, un milieu et une fin, le récit suit une sorte de boucle qui se referme sur elle-même et offre de nombreuses possibilités d'interprétation, ce qui rend le film particulièrement riche et intéressant.
Akiz n'est cependant pas le premier à recourir à ce procédé narratif.
On pense tout d'abord au modèle du genre, La jetée de Chris Marker:
Il y a naturellement aussi "l'adaptation" très libre de La jetée qu'est L'armée des 12 singes de Terry Gilliam:
On peut aussi évoquer Memento de Christopher Nolan, où le spectateur est perdu dans le schéma narratif tout autant que le personnage l'est dans une histoire où il perd... la mémoire:
Et naturellement, on ne peut (une fois de plus) manquer de citer l'excellent Lost Highway où le personnage principal répond au début du film à l'interphone à une personne qui n'est autre que lui-même... à la fin du film. Bon, comme ça, ça paraît tordu, mais l'effet est génial :
Le 17 mars 2017, les élèves français des 6 lycées normands participant au dispositif Kinema auront la chance de rencontrer et d'interviewer l'actrice principale du film, Carolyn Genzkow. ce sera une occasion formidable de l'interroger sur son travail dans Der Nachtmahr.
Les élèves de 1eS ont réalisé de courts autoportraits vidéo à destination de leurs camarades allemands du Teletta-Groß-Gymnasium de Leer avec qui ils vont travailler sur Der Nachtmahr et les Combattants, en voici quelques exemples: